Hindernisse sind kein Zeichen dafür, dass du scheiterst – sie sind dein Weg
Schon einmal ein Kleinkind über einen längerem Zeitraum dabei beobachtet, wie es laufen lernt?
Es läuft an der Wand entlang oder greift anfangs automatisch nach deinen Fingern. Dann fällt es und steht wieder auf. Dann macht es ein paar Schritte und fällt wieder. Gleichgewicht verloren. Dann steht es wieder auf, zieht sich an der Couch oder an deinem Hosenbein hoch und startet aufs Neue. Wieder und wieder. Bis es laufen kann.
Zugegeben das ist eine arg gekürzte Beschreibung der Realität.
Eins steht jedoch fest: Bis das Kleinkind sicher laufen kann, vergeht einige Zeit und es hat Hürden zu überwinden.
Hindernisse gibt es immer. Du kannst entscheiden, ob dich das dazu verleitet: “Ich bin zum Scheitern verurteilt, nichts klappt jemals für mich, es ist immer schwer für mich, immer muss mir so etwas passieren! Sch$#@e!”
ODER
“Ach kacke! So war das nicht geplant. Ich werde mir was überlegen, um das Problem zu beheben.”
Du bist nicht zum Scheitern verurteilt. Bei dir geht auch nicht immer alles schief.
Du kannst dich bewusst dagegen entscheiden.
Lass den Frust raus.
Konzentriere dich auf die Fakten.
Arbeite an einer Lösung.
Was wir tun, wenn etwas „schiefgeht“ oder nicht nach Plan läuft, ist genauso wichtig wie die Wahl unseres Ziels. Zu wissen, wie man sich selbst Mitgefühl entgegenbringt, Erfahrungen auf dem Weg sammelt und sich neu ausrichtet, ist der Schlüssel, um weiter am Ball zu bleiben.
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