Was du kontrollieren kannst – und warum das der Schlüssel zu Fortschritt ist
Fühlst du auch manchmal, dass du irgendwie feststeckst? Dass du nicht mehr vorankommst? Vor allen Dingen, dass du nicht weißt, wie du vorankommst?
Wir geraten ins Stocken, weil wir uns auf Dinge konzentrieren, die wir nicht kontrollieren können - z.B. die Meinungen anderer, die uns davon abhält, voranzuschreiten, äußere Umstände, wir wir als Ausrede oder Entschuldigung nutzen können, um nicht nächsten Schritt zu gehen oder unsere Vergangenheit, die uns vermeintlich davon abhält, in die Richtung unseres Ziels zu gehen.
Wir sind jedoch nicht machtlos – wir können immer etwas tun, auch wenn es klein ist.
Anstatt sich über einen Kollegen zu ärgern, können wir schauen, was wir selbst in dieser Situation tun können. Vielleicht kann ich meine Bedürfnisse oder Wünsche klarer kommunizieren oder meine Prioritäten verändern.
„When we get stuck, it’s because we have forgotten to focus on what is within our power.“
In einer Partnerschaft die Nase über das Verhalten des Partners zu rümpfen, weil er/sie mal wieder das Gurkenglas nicht richtig zugedreht hat oder die Zahnpastatube offen am Waschbecken rumliegt, bringt mehr Frust. Was kannst du in der Situation ändern? Vielleicht ist darauf die Antwort, deine Erwartungshaltung zu ändern oder um die Situation aufzulockern, mit der Zahnpasta ein Smiley aufs Waschbecken zu malen.
Wenn wir uns verloren fühlen oder feststecken, ist es oft nicht, weil wir nichts tun können – sondern weil wir uns auf das konzentrieren, was wir nicht beeinflussen können. Die Kraft liegt nicht in der Kontrolle über die Welt, sondern in der Klarheit über das, was wir selbst gestalten können. Und genau dort beginnt die Freiheit.
© Unsplash / Artem Shuba