Dein Gehirn lügt dich an: Was sich gut anfühlt, ist nicht immer gut für dich

Frau, die von hinten fotografiert wird, wie sie auf einem Sportplatz pickle ball spielen möchte

Kennst du das, dass es doch viel schöner ist, im warmen weichen Bett liegen zu bleiben als aufzustehen und eine Dehnroutine für den Körper durchzuführen, den Tag ruhig mit ein paar Seiten lesen zu beginnen oder die Sporttasche zu nehmen und den Tag im Fitnessstudio zu starten?

Und es ist doch auch viel schöner, nach der Arbeit sich auf der Couch auszuruhen und auf dem Handy zu scrollen als die Wohnung auf Vordermann zu bringen, einen Spaziergang im Park zu machen oder einem kreativen Projekt zu folgen.

Was sich im Moment leicht anfühlt, kann langfristig zu Leere führen.

Unser Gehirn ist darauf programmiert, effizient und energiesparend zu arbeiten - Routine, Gewohnheiten und das Vertraute sind dafür ideal. Deswegen wird das Gehirn immer solche Sachen gegenüber Veränderungen bevorzugen, auch wenn wir später bereuen, dass wir es nicht anders gemacht haben.

People are always mistaking what feels good for what is good.
— Mark Manson

Eine gesunde Ernährung fühlt sich im ersten Moment ungewohnt und schwer an, tut unserem Körper und unserem Geist langfristig besser als husch husch abends ein Fertigessen in der Mikrowelle zu erwärmen.

Den Körper zu bewegen, einen Kurs mitzumachen oder die eigene Kraft an den Geräten trainieren, bringt einen erst einmal ins Schnaufen, hilft uns langfristig jedoch, physisch und psychisch auf Zack zu bleiben.

Ein Herzensprojekt endlich anzugehen oder einfach nur die Chaos-Sammelschublade im Wohnzimmer aufzuräumen ist kurzfristig anstrengend und nervig, allerdings bringt uns dies mentalen Frieden.

Welche Dinge fühlen sich für dich gut an, sind aber nicht unbedingt gut für dich? Und welche Dingen, die gut sind, fühlen sich nicht immer gut an?

© Unsplash / Venti Views

Weiter
Weiter

Was du kontrollieren kannst – und warum das der Schlüssel zu Fortschritt ist