Warum dein innerer Monolog dein größter Verbündeter oder dein größter Feind sein kann.
Unser Kopf ist ein Abenteurer.
Wenn wir nicht fokussiert mit etwas beschäftigt sind und wir uns langweilen oder es einfach etwas ruhiger angehen lassen, dann wird unser Gehirn auf seine ganz eigene Art aktiv: es fängt an, innere Monologe zu führen.
Und diese hören sich meistens so an:
“Was stimmt denn mit mir nicht? Ich habe absolut keine Ahnung, wie ich mein eigenes Unternehmen führen soll. Meine Idee ist zu verrückt. Ich krieg’s eh nicht gebacken, also brauch ich gar nicht erst anfangen…..”
Unter anderen hat der Wissenschaftler Jerome Groopman herausgefunden, dass unsere Gedanken einen Einfluss auf unseren Körper haben. Eine Veränderung in unserem Mindset kann unsere Neurochemie verändern. Glaube und Erwartung können kann Schmerzen unterdrücken, indem es Endorphine im Gehirn freisetzt und so die Wirkung von Morphin nachahmt.*
Rational weißt du das.
Stell dir vor, du fährst mit dem Fahrrad in der Stadt und aus dem Augenwinkel siehst du auf einmal etwas von rechts auf dich zurasen. Dein Herz fängt sofort an zu pochen, deine Hände fangen an zu schwitzen und dein Körper spannt sich an. Deine Physiologie verändert sich basierend auf einer Interpretation in einer Nanosekunde, die auf Gefahr hindeutet. Erst wenn sich herausstellt, dass das eine Fehlinterpretation war, beruhigt sich dein Körper wieder.
Deine Gedanken führen zu Gefühlen und deine Gefühlen führen zu Handlungen oder Nicht-Handlungen.
Wenn du dich selbst runtermachst, dann wirst du höchstwahrscheinlich nicht ins Handeln kommen oder du kommst ins Handeln und deine Leute in deiner Umgebung spüren, dass irgendetwas nicht ganz stimmt.
Wenn du dein Gedanken veränderst, dann veränderst du deine Gefühle und dein Handeln.
Unsere Gedanken können uns weiterbringen oder uns erstarren lassen. Sie entscheiden darüber, ob wir Erfolg haben oder versagen.
Eins ist klar: Wenn du nicht an dich glaubst, wenn du nicht daran glaubst, dass etwas für dich möglich ist, dann ist es das auch nicht. Du gibst deinem Gehirn den Befehl damit, sich abzuschalten.
Begrenzende Überzeugungen führen unweigerlich zu begrenzten Ergebnissen.
*Groopman, J. (2004). The anatomy of hope. The Permanente Journal, 8(2), 43.
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