Negative Gefühle gehören zum Leben dazu.

Schwarz-Weiß-Bild einer Frau, die frustriert ihre Hände in den Kopf schiebt

Negative Gefühle gehören zum Leben dazu.

Warum ist es dann nur, dass wir uns gegen diese negativen Gefühle so sehr sträuben?

Wer will schon freiwillig die Scham spüren, wo man lieber bevorzugt, im Boden zu versinken?

Oder die Angst, die einen eiskalt über den Rücken läuft?

Oder die tiefe Enttäuschung, dass etwas nicht so geklappt hat, worauf man richtig intensiv hingearbeitet hat?

Oder die schiere Wut, die aus einem förmlich herausplatzen will?

All dies sind Gefühle, die wir vermeiden wollen.

Doch sie gehören zum Leben dazu.

Sie zeigen uns, wo wir Anpassungen vornehmen können, wo uns etwas nicht gut tut, wo wir wachsen (!) und wo wir vorsichtiger sein oder bei wem wir uns entschuldigen können.

Sie stärken unsere emotionale Resilienz. Sie können uns helfen, realistischer zu bewerten, was wichtig ist und was nicht. Wir können ein tieferes Verständnis für uns selbst und andere entwickeln. Sie sind Teil der menschlichen Erfahrung und können uns schützen, leiten, wachsen lassen und verbinden.

Die wahre Stärke liegt nicht darin, negative Emotionen zu vermeiden, sondern darin, sie zu erkennen, zu akzeptieren und sinnvoll zu nutzen.



© Unsplah / Simran Sood

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Dein Zögern kostet mehr, als du denkst.