Es gibt keine falschen Entscheidungen

Pokerspieler im Hintergrund, der vor sich Chips auf dem Tisch liegen hat und 2 Karten verdeckt in der Hand hält

Du entscheidest nicht, du prognostizierst, denn jede Entscheidung ist eine Vorhersage über die Zukunft.

Manchmal setzen wir uns selbst viel zu sehr unter Druck, weil wir Angst haben, die falsche Entscheidung zu treffen.

“Für welchen Studiengang entscheide ich mich nur?”

“Soll ich aus dieser Stadt wegziehen und dorthin, wo ich schon immer mal leben wollte? Aber was wenn, ich dort keinen Job und keine Freunde finde?!”

“Ist das wirklich mein Partner, den ich heiraten will?”

Was passiert, wenn wir Entscheidungen nicht als richtig oder falsch, sondern als Vorhersagen sehen?

Jede Wahl basiert auf der Annahmen über zukünftige Ereignisse und diese Entscheidungen sind nicht objektiv, sondern subjektiv.

Keiner von uns kann in die Zukunft schauen. Die Zukunft ist ein leeres Blatt.

Wir können jedoch handeln auf Basis unser besten Vermutung und so kommen wir ein Schritt weiter und sammeln neue Informationen.

Jede Entscheidung ist kein Finalurteil, sondern ein erster Schritt in eine mögliche Zukunft, ein kleiner Versuch, die Unbekannte zu benennen.

Es gibt keine falsche Entscheidungen.

Selbst ein Pokerspieler, der mit seinen Blatt eine Wahrscheinlichkeit von 78% hat, dass er die Runde gewinnt, kann zu 22% verlieren und das passiert tatsächlich manchmal.

Es geht nicht darum, die ‘richtige’ Entscheidung zu treffen. Es geht darum, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass deine Entscheidung zu dem Ergebnis führt, dass du dir wünschst.



© Unsplash / Chris Liverani

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