Warum du dich vor der Zukunft nicht fürchten solltest (und wie du es trotzdem tust)
Wir leben in einer Welt, die von Zukunftssorgen geprägt ist.
Ob im Job, in Beziehungen, in den Finanzen, in der Gesundheit, wir fragen uns ständig:
Was, wenn ich nicht genug verdiene?
Was, wenn es schiefgeht?
Was, wenn ich für immer allein bleibe?
Was, wenn ich es nicht schaffe?
In der Zukunft kommen all unsere Ängste und Sorgen zum Vorschein.
Fakt ist jedoch:
Die Zukunft existiert nicht. Sie ist nicht da. Sie ist ein leeres Blatt.
Und das wiederum bedeutet, dass die Zukunft ein Raum voller Möglichkeiten ist.
Unser Gehirn ist nicht dafür gemacht, die Zukunft zu sehen – unser Gehirn ist dafür gemacht, zu überleben. Und um zu überleben, haben wir gelernt, das Schlimmste zu erwarten.
Das ist ein rein evolutionärer Überlebensmechanismus: Vorbeugend Angst fühlen, um zu handeln.
Doch heute?
Wir leben in einer Welt, in der die meisten unserer Ängste niemals eintreten werden.
Unsere Zukunft ist nicht gefüllt mit realen Gefahren – sie ist gefüllt mit Gedanken.
Mit Erinnerungen an das, was war.
Mit Ängsten aus der Vergangenheit.
Mit Fantasien, die unser Gehirn aus alten Erfahrungen zusammengesetzt hat.
Die Angst vor der Zukunft ist keine Angst vor der Zukunft.
Sie ist eine Angst vor dem, was wir uns ausgedacht haben.
Dein Gehirn erzeugt die Angst – nicht die Zukunft.
Die Zukunft ist rein möglicher Raum.
Sie ist nicht gut und nicht schlecht.
Sie ist einfach.
Die Zukunft ist kein Ort der Gefahr.
Sie ist kein Ort der Angst.
Sie ist ein leeres Blatt – und du darfst es mit deiner eigenen Geschichte füllen.
Die Realität ist:
Du bist hier.
Und du wirst es schaffen – egal, was kommt.
Weil die Zukunft nicht das ist, was du fürchtest.
Sie ist das, was du erschaffst.
© Unsplash / Benjamin Davies